Startseite | Impressum
Sie sind hier: Startseite // Tüte`s Reisen // Namibia

Namibia

Mein Besuch in Namibia

Namibia! Sonne! Endlose Weite und spätestens am Horizont fast immer ein Gebirge. Ich war schon zwei mal dort, mein Freund Sascha schon fünf mal. Er will wieder hin und ich auch. Auf Tour war ich immer mit Pasjona Safaris oder allein. Es gibt so viel Schönes und Interessantes in Namibia. Alles zu beschreiben ist zu viel. Ich beschränke mich deshalb auf vier Ziele.

Im Norden, an der Grenze zu Angola, fließt der Kunene. Er ist ein Fluss voller Krokodile. Das Wasser stürzt in bergiger Palmenlandschaft, aufgeteilt in viele Rinnsale über die Felsen der Epupa-Wasser-Fälle in die Tiefe. Wer mutig ist, kann in ausgespülten Strudellöchern baden gehen. Das Gestein um die Epupa Fälle ist bis zu drei Milliarden Jahre alt. Ehrlich gesagt, eine so lange Zeit kann ich mir gar nicht vorstellen.

Weiter zur Etoscha-Pfanne. Das ist ein Halbwüsten- und Buschland, ebenfalls im Norden von Namibia. In diesem Nationalpark lebt an Tieren so ziemlich alles, was das südliche Afrika zu bieten hat. An den Wasserlöchern könnt Ihr am Tage, aber auch besonders abends vom Elefanten über Löwen, Nashörnern, Giraffen bis zu den verschiedenen Antilopenarten, allen begegnen und ganz viele Fotos machen. Ihr dürft dabei nicht aus dem Auto steigen, das ist verboten. Wer will auch schon von einem Löwen gefressen werden? Ich nicht!

Etwa 25 Kilometer westlich von Grootfontein (das ist eine kleine Stadt) ist vor ungefähr achtzigtausend Jahren – ganz genau weiß das keiner – ein Meteorit aus dem All auf die Erde geknallt. Der ist fast drei mal drei Meter groß, schaut so ungefähr einen Meter aus der Erde und wiegt um die 60 Tonnen. Die Farm, auf der man ihn fand, trägt den Namen "Hoba". Er ist deshalb als "Hoba-Meteorit" bekannt.

Über 80 Prozent ist Eisen, 16 Prozent Nickel und der kleine Rest sind mehrere andere Stoffe. An den Eisenklotz bin ich mit einem Kompass herangegangen. Was glaubt Ihr wohl, was die Kompassnadel macht? Sie dreht sich in alle Richtungen, dabei aber nur manchmal auch nach Norden, wo sie hinzeigen soll.

Die Namib. So heißt die älteste Wüste der Welt entlang der Atlantikküste von Namibia. Die höchsten Dünen, die der Wind auf unserer Erde zusammen geblasen hat, könnt Ihr unter anderen im Sossussvlei besteigen. Sossussvlei liegt etwa auf der Mitte zwischen den Städten Swakopmund und Lüderitz. Bis zu 350 Meter hoch sind die Dünen aus rötlichem Sand. Ich bin hinauf gestiegen, zwei Schritte vor und einen Schritt zurück gerutscht. Das war anstrengend, weil es später am Tage um die 40 Grad heiß wird. Trotz allem, es war wunderschön und ein tolles Erlebnis!

Es gibt so unendlich viel Schönes, Interessantes und Abenteuerliches in Namibia!!!

In meinem Buch "Tüte, der kleine Bär auf Safari in Afrika" erzähle ich alle meine Erlebnisse aus Namibia und Botswana.